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Wer denkt, muss weniger kauen

Spanische Forscher sind auf ein Rätsel in der Entwicklung früher Menschen gestossen: Je mehr das menschliche Gehirn an Grösse gewann, desto kleiner wurden seine Zähne – ein evolutionäres Mysterium. Eigentlich müsste das Gebiss mit dem Hirn mitwachsen, da durch den extrem hohen Energiebedarf eines grösseren Hirns der Bedarf an Nährstoffen steigt. Möglich wurde die gegenläufige Entwicklung von Gebiss und Hirn nur durch die Veränderung der Ernährungsweise. Durch Koch- und Bratvorgänge kann der moderne Mensch aus proteinreichen Quellen, wie Fleisch oder Fisch, noch mehr Energie gewinnen als durch pflanzliche Nahrung. Da Kochen oder Braten eigentlich Formen der Vorverdauung sind liefert aber auch gekochte pflanzliche Nahrung leichter und mehr Energie als Rohkost. Der zunehmend erfindungsreiche Mensch verfügte also nicht nur über ein immer grösseres Gehirn, sondern auch über zunehmend effektivere Methoden der Nährstoffgewinnung. Was da der Auslöser und was die Wirkung war, wird wohl nie restlos beantwortet werden können. Diese Frage wird nun in der Grillsaison aber sicher die Diskussion zwischen Grillfans beleben. Wir möchten aber vorwegnehmen und hervorheben, dass die Hirngrösse der heutigen menschlichen Population komplett unabhängig von der Ernährungsweise des Individuums, egal ob Vegetarier oder Fleischliebhaber, ist. Wir möchten da auf keinen Fall Streitgespräche auslösen!

Die Studie ist im Fachmagazin BioMed Research International erschienen und kann hier eingesehen werden.

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Ohne Zucker? Trotzdem Schokidoki…

Unsere Vorliebe für Zucker ist ernährungsbiologisch bereits in unseren Genen gespeichert. Giftige Stoffe schmecken meist bitter, süss dagegen signalisiert „sicher“ und „überlebensnotwendig“. Dem Körper wird in Form von Zucker die lebenswichtige Energie geliefert. Womit die Natur jedoch nicht rechnen konnte, ist die Tatsache, dass uns diese wertvolle Kostbarkeit in der heutigen Zeit im Überfluss zu Verfügung steht. Heute konsumiert jeder Schweizer Bürger rund 50 kg Fabrikzucker und schadet damit seinen Zähnen und seiner schlanken Linie. Aus diesem Grund achten mittlerweile viele Verbraucher darauf, möglichst wenig Zucker zu verzehren. Aber Vorsicht: Zucker ist oft auch da drin, wo „Ohne Zucker“ drauf steht. Ja die Industrie ist ein Meister der Verwirrung! Denn wenn der „böse“ weisse Zucker beispielsweise durch Frucht-, Milch-, Traubenzucker oder Honig ersetzt wird darf offiziell jedem Konsumenten mit verlockenden Werbesprüchen wie „ohne Zuckerzusatz“ vorgegaukelt werden, dass das Produkt gesund ist. Besser für Zähne und Bäuchlein ist das deshalb aber trotzdem nicht. Wer also sicher sein will, achtet einfach auf das Zahnmännchen mit dem Schirm und spült nach jeder Mahlzeit und Zwischenmahlzeit mit der antibakteriellen Mundspülung INDENTIS® Anti-Sept den Mund, um mindestens die Zahnschäden zu vermindern.

Gute Neuigkeiten für alle, die Zahnseide erst zwei Wochen vor dem nächsten Zahnarzttermin verwenden

Ein Vergleich zwischen Mundspülungen und Zahnseide zeigt: Spülen reinigt die Zahnzwischenräume in vielen Fällen besser.

Wer kennt es nicht – das lästige, umständliche und zeitaufwendige Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide. Jeder Zahnarzt empfiehlt es, aber sehr gerne vergisst man das direkt schon beim Verlassen der Praxis wieder. Aus schlechtem Gewissen beginnt man damit dann 2 Wochen bevor man den nächsten Zahnarzttermin hat – in der Hoffnung der Zahnarzt bemerkt es nicht.

Wie viel einfacher ginge es mit einer Mundspülung! Aber ist diese Lösung ebenso gut wie Zahnseide? Genau diese Frage hat der deutsche Zahnmediziner Stefan Zimmer von der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf untersucht. Die Ergebnisse überraschen: Das Zahnfleischbluten dämmten beide Methoden gleichermassen ein. Beim Zahnbelag in den Zahnzwischenräumen schnitten die Mundspülungen sogar etwas besser ab. Der Test erfolgte an 156 Personen, welche während 8 Wochen zusätzlich zum normalen Zähneputzen entweder eine antibakterielle Mundspülung verwendeten oder Zahnseide benutzten.

Trotz dem überraschenden Studienergebnis rät der deutsche Professor keineswegs dazu, nur auf Mundspülungen umzusteigen. Wer den Umgang mit Zahnseide perfekt beherrsche, erziele noch immer dass bessere Resultat, sagt der Spezialist. Für alle (anderen) gilt künftig: immer schön spülen.

Sieben Tipps für saubere Zähne

 

Eigentlich lernen schon kleine Kinder, wie man richtig die Zähne putzt. Doch bei vielen Fragen sind auch die meisten Erwachsenen nicht sicher. Was bringen zum Beispiel Zahnpflege-Kaugummis? Oder auf was ist bei der Auswahl von Zahnpasta zu achten? Indentis hat für Sie die besten Pflege-Tipps zusammengestellt und erklärt, wie Sie Ihre Zähne durch kleine Tricks im Alltag schützen können.

 

Das richtige Timing

Mindestens zweimal täglich sollten Sie Ihre Zähne putzen. Ob das nun vor oder nach dem Essen ist spielt keine Rolle – Hauptsache Sie vergessen es nicht, rät der Spezialist Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. Bis vor kurzem gingen Experten davon aus, dass man nach einer Mahlzeit mit säure- oder zuckerhaltigen Lebensmitteln eine halbe Stunde bis zum Zähneputzen warten sollte. Diese Empfehlung wird nun in Fachkreisen kritisch diskutiert. Säure löst zwar Mineralien aus dem Zahnschmelz und durch das Zähneputzen wird ein Teil des Zahnschmelzes „weggeputzt“, aber die Vorteile von gereinigten Zähnen scheinen die Nachteile zu überwiegen, sagt Oesterreich.

 

Von allen Seiten reinigen

Die Zahnbürste erwischt etwa 70 Prozent der Schmutzbeläge – der Rest sitzt zwischen den Zähnen. Deshalb sollte man nach jedem Essen die Zähne mit einer antibakteriellen Mundspülung wie die INDENTIS® Anti-Sept  spülen. Einmal am Tag sollte man die Zahnzwischenräume auch mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigen.

 

Routine entwickeln

Am besten putzt man immer in der gleichen Reihenfolge. So stellt sich eine Routine ein und kein Bereich wird vergessen. Empfehlenswert ist die KAI-Technik: Erst die Kauflächen, dann die Aussenseiten und dann die Innenseiten putzen. Geputzt werden sollte von Rot (Zahnfleisch) nach Weiss (Zahn) mit fegenden Bewegungen.

 

Nicht zu viel Druck ausüben

Wer zu stark aufdrückt verschleisst nicht nur die Zahnbürste, sondern Oesterreich hält fest: „Zu starkes Drücken führt auch zu Schäden am Zahnfleisch und insbesondere am Zahnhals. Die Zahnhartsubstanz wird regelrecht weggescheuert.“ Der Druck beim Putzen sollte dem Gewicht von 150 Gramm entsprechen. Wie wenig das ist, kann jeder ausprobieren, indem er mit der Zahnbürste auf eine Küchenwaage drückt. Sind die Borsten einer Zahnbürste schon nach vier Wochen verbogen, ist das ein Anzeichen für zu viel Druck. Normalerweise sollte man eine Zahnbürste etwa alle drei Monate austauschen.

 

Bei Zahnpasta auf Feinheiten achten

Zahnpasta sollte eine zahnschmelzhärtende Substanz wie Fluorid enthalten, das schützt vor Karies. Zahnpasta für Kinder sollte maximal 500 ppm (parts per million, also Teile einer Million) enthalten, für Erwachsene liegt der Höchstwert bei 1450 ppm. Ausserdem sollte man darauf achten, dass die Zahnpasta nicht zu grobe Putzkörper enthält. Eine Standard-Zahnpasta hat einen RDA-Wert (Radioactive Dentin Abrasion) zwischen 40 und 70, eine Whitening Zahnpasta mehr als 100. Der RDA-Wert beschreibt, wie stark eine Zahnpasta den Zahn abreibt. Allerding steht er nicht auf jeder Zahnpasta, von diesen Produkten sollte man die Finger lassen, damit man durch Dauergebrauch nicht den Zahnschmelz schädigt.

 

Optimaler Schutz vor Zahnerosion

Tägliche Säureangriffe können auch die Schicht unter dem Zahnschmelz, das Dentin, schädigen. Dieses wird durch handelsübliche Zahnpasta oder Mundspülung  zu wenig geschützt. INDENTIS® Anti-Paro beugt durch den Teepflanzenextrakt OM24® ersten mikroskopisch kleinen Dentinauflösungen vor und schützt so auch freiliegende Zahnhälse vor Erosion.

 

Kauen tut den Zähnen gut

Kaugummis nach dem Essen säubern die Zähne nicht, aber sie regen die Speichelproduktion an. Dies wiederum dafür sorgt, dass sich die Mineralien, die sich durch das Essen aus dem Zahnschmelz herausgelöst haben, schneller wieder einlagern. Man sollte sie 5-10 Minuten nach dem Essen kauen, sonst bringen sie wenig. Grundsätzlich ersetzen Kaugummis das Zähneputzen nicht. Sie sind nur eine Ergänzung zur Zahnpflege und sollten unbedingt zuckerfrei sein.